Geschichte

Die Veritas eine Studentische Verbindung

 

 

Die Studentische Verbindung Veritas wurde 1965 von Studenten an der damaligen Staatlichen Ingenieurschule für Landbau in Nürtingen, heute Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, gegründet. Die Gründungsburschen haben für diesen von ihnen gewünschten Lebensbund die Form der Studentischen Verbindung gewählt. Sie hatten sich bei den Studentischen Verbindungen und Burschenschaften der benachbarten Hochschulen und Universitäten informiert und erste Kontakte aufgenommen. Alte Traditionen, wie das Lebensbundprinzip wurden übernommen, andere wie das Mensur fechten und das Tragen von Uniformen wurden für nicht zeitgerecht gehalten. Als äusseres Zeichen der Zugehörigkeit zur Verbindung wird bei Veranstaltungen das Burschenband mit den Verbindungsfarben grün, gelb, rot und der Bierzipfel, sowie die Anstecknadel getragen.

Es wurde eigens ein Komment entworfen, nach dessen Regeln die regelmässigen, wöchentlichen Konvente, sowie die weiteren offiziellen Veranstaltungen wie Kneipen und Stiftungsfeste abgehalten werden. Eines der nach den Regeln des Komments angestrebten Ziele war die Persönlichkeitsentwicklung mit couragiertem Auftreten und freier Rede. Dazu gehören auch der Gedankenaustausch und die Pflege der Geselligkeit. Das Netzwerk Altherrenschaft entwickelt sich aus dem Aktivennachwuchs, welcher in der Regel nach 8 bis 10 Farbensemestern, davon mindestens 2 Farbensemester nach Abschluss des Studiums, in die Altherrenschaft übernommen wird. Letztere ist auch der Träger der in der Rechtsform des eingetragenen Vereins geführten Gemeinschaft.

Aktuell zählt die Altherrenschaft 116, überwiegend männliche Mitglieder im Alter zwischen 40 und 75 Jahren. Die persönlichen Berufsfelder sind, obwohl die meisten der damaligen Aktiven Agrarwirtschaft studiert haben, sehr unterschiedlich. Sie reichen von praktizierenden Landwirten mit eigenen Betrieben, über verschiedenste Berufsfelder der Agrarwirtschaft, Bankkaufleute, Steuerberater, Rechtsanwälte, Verwaltungsfachleute und Ärzte.

Die Altherrenschaft pflegt das Verbindungsleben – derzeit ohne Aktivitas – im Rahmen des jährlichen Stiftungsfestes, sowie weiteren Aktivitäten wie Regionaltreffen und Exkursionen. Daneben werden regelmässig auch persönliche und berufliche Kontakte gepflegt.

Ein Verbindungshaus kann die Veritas nicht ihr Eigen nennen. Die dafür erforderlichen Mittel standen aufgrund der Neugründung durch junge Burschen bisher nicht zur Verfügung, auch waren bis heute keine Vermächtnisse als finanzieller Grundstock hierfür zu verzeichnen. Dafür blieb der Verbindung die Verwaltung einer solchen Immobilie, verbunden mit entsprechendem finanziellem Aufwand erspart. Einziges Handicap ist die Organisation der Räumlichkeiten für die Zusammenkünfte.

Soweit sich eine Gruppe aktiver Studenten findet, welche unser Lebensbundprinzip bejaht, dies im Rahmen des Komments bereits während der Studienzeit und darauf folgend praktizieren möchte, freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme die einfach über das Gästebuch erfolgen kann.

getreu unserem Wahlspruch: „Wer überwindet, der gewinnt“.

Der Vorstand der Altherrenschaft

Paul Pfinder (AHV), Karl Wieland, Eugen Noz, Siegfried Melzian.